Erneute Steigerung erreicht: Mehr als 160 000 Besucher im Jahr 2019

Im Zeichen des Frauenfussballs und des Austauschs mit anderen Fussballkulturen: Das FIFA-Weltfussballmuseum konnte im vergangenen Jahr 161 700 Besucher in Zürich willkommen heissen. Zum zweiten Mal in Folge erzielte es damit eine neue Jahresbestmarke für seine in der grössten Stadt der Schweiz präsentierten Ausstellungen und Veranstaltungen. Zudem begrüsste das Museum bei seinen Präsenzen im Ausland im Jahr 2019 weitere 33 600 Besucher.

«Wir sind zufrieden, unser vor zwei Jahren erklärtes Ziel, die Besucherzahlen in Zürich von Jahr zu Jahr in realistischen Schritten nachhaltig zu erhöhen, erneut erreicht zu haben. Damit und im Hinblick auf die Tatsache, dass abermals rund 50% unserer Besucher aus dem Ausland kommen, konnten wir unserem Bestreben, eine stetig grösser werdende Touristenattraktion für Zürich zu sein, einmal mehr gerecht werden», erklärt Marco Fazzone, Direktor des FIFA-Weltfussballmuseums.

Im Laufe des Jahres 2019 konnte zudem der 500 000. Besucher in Zürich seit der Museumseröffnung begrüsst werden. Insgesamt besuchten zwischen dem 28. Februar 2016 und dem 31. Dezember 2019 rund 655 600 Personen die Ausstellungen und Veranstaltungen des FIFA-Weltfussballmuseums in Zürich (527 800) und im Ausland (127 800).

Im vergangenen Jahr wurden erstmals zwei Sonderausstellungen ausserhalb Zürichs präsentiert. Während der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019™ zeigte das Museum gemeinsam mit FIFA-Partner Hyundai über drei Wochen in Paris die Sonderausstellung „The Women’s Game“ zur Geschichte des Turniers und zur aktuellen WM. Gezeigt wurden sowohl historische Exponate als auch neue, während des aktuellen Turniers gesammelte Objekte zum Frauenfussball. Im Rahmen der Preisverleihung The Best FIFA Football Awards™ 2019 folgte während einer Woche in der Gallerie d’Italia in Mailand die zweite Sonderausstellung mit dem Titel „The Winner’s Trophies“.

«Besonders erfreut sind wir darüber, dass wir mit je einer Sonderausstellung in Zürich und in Paris unseren Teil zur Förderung des Frauenfussballs sowie zur breiteren Wahrnehmung seiner noch immer teilweise unbekannten Geschichte beitragen konnten. Dank der neuen Objekte in unserer Sammlung können wir die Geschichte des Frauenfussballs auch in Zukunft noch besser präsentieren », betont Fazzone. «Bei der Sonderausstellung ,Foot et Monde Arabe’ in Zürich haben wird mit dem Institut du Monde Arabe zudem erstmals mit einer renommierten Kulturinstitution zusammengearbeitet, um zu zeigen, wie sehr Fussball, Geschichte, Kultur und Gesellschaft von seinen Ursprüngen in den 1880er-Jahren bis hin zu den Superstars, die im 20. und 21. Jahrhundert aus der arabischen Welt hervorgegangen sind, miteinander verwoben sind und die arabische Welt inner- und ausserhalb des Stadions prägen.»

Mit Blick auf die kommenden Monate sagt Fazzone: «Nachdem unser neues Angebot des kostenlosen Eintritts für alle Schulklassen sowie die Einführung von Museums-Kommunikatoren in unseren Ausstellungen und Veranstaltungen positiv angenommen wurden, wollen wir unseren Fokus auch in Zukunft auf die Weiterentwicklung unseres Bildungs- und Vermittlungsprogramms sowie auf unser Kulturprogramm legen. 2020 wird sich bei uns mit einer zusätzlichen neuen Ausstellung und einem spannenden Erlebnisbereich ab dem Sommer vieles um eFootball drehen. Zürich kann sich auf ein abwechslungsreiches und interaktives Programm freuen!“ Weitere Informationen werden im Frühjahr 2020 präsentiert.