Weltmeister Daniele De Rossi besucht den WM-Pokal

14 Jahre nach dem Gewinn des Titels bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland besuchte der Italiener das FIFA World Football Museum und feierte ein Wiedersehen mit dem WM-Pokal.

Daniele De Rossi, Weltmeister mit Italien bei der WM 2006 in Deutschland, war am Montag Glücksfee bei der Ziehung der europäischen Gruppen für die WM-Qualifikation für Katar 2022. Seinen Aufenthalt in Zürich nutzte der Italiener auch zu einem Besuch bei einem alten Freund: der originalen FIFA World Cup Trophy.

Bevor er die Trophäe 14 Jahren nach dem Titelgewinn wieder in die Hand nehmen durfte, erinnerte sich De Rossi bei der Führung durch das FIFA Museum an die erste WM, die er miterlebte. Für den inzwischen 37-Jährigen war dies die FIFA Weltmeisterschaft 1990, passenderweise in seinem Heimatland Italien. Besonders das herzzerreissende Ausscheiden im Halbfinale gegen Argentinien sei ihm im Gedächtnis geblieben.

Im Showcase der WM 2006 in der World Cup Gallery erkannte De Rossi dann sofort die Schuhe seines Mitspielers Andrea Pirlo sowie das Trikot von Torwart Gianluigi «Gigi» Buffon, der, laut De Rossi, einen grossen Anteil am Gewinn der Weltmeisterschaft hatte.

Dann kam es zum emotionalen Wiedersehen mit dem WM-Pokal. Etwas überrascht sei er davon, wie schwer der Pokal sei, sagte De Rossi. Nach dem Finale in Berlin hätte er ihn kaum in der Hand gehabt, da immer ein anderer Mannschaftkollege mit dem Pokal unterwegs gewesen sei. Anschliessend verewigte er sich noch auf der Wall of Champions mit seiner Unterschrift und einem goldenen Pin neben seinem Namen, als Zeichen für seinen Besuch im FIFA Museum.

Auf die Frage, ob es ihn stolz mache, der erste italienische Weltmeister zu sein, der das FIFA Museum besuche und sich auf der Wall of Champions verewige, hatte Daniele De Rossi eine überraschende Antwort: Nein, stolz sei er nicht. Eher sogar ein bisschen traurig, dass noch keiner seiner Landsleute dieses tolle Erlebnis gemacht habe.