Innovation in Action: Japans prägende Rolle in der technologischen Entwicklung des Fussballs
Wer die Sonderausstellung „Innovation in Action: Football Technologies on and off the Pitch“ besucht, stösst auf einen roten Faden, der sich durch einige der entscheidenden Momente der Fussballgeschichte zieht: den nachhaltigen Einfluss japanischer Innovationskraft und Leidenschaft für das Spiel. Die Ausstellung im FIFA Museum in Zürich zeigt, wie Japan den Fussball – oft im Hintergrund, aber stets wirkungsvoll – technologisch mitgeprägt hat.
Von einem historischen Headset einer japanischen Schiedsrichterin bis hin zu hochmodernen Kameras wird deutlich, wie japanische Unternehmen und Persönlichkeiten die Art und Weise verändert haben, wie Fussball erlebt, übertragen und entschieden wird. Die Sonderausstellung “Innovation in Action” würdigt diese Beiträge und macht sichtbar, welchen Anteil Japan an der Evolution des modernen Spiels hat – sowohl auf als auch neben dem Platz.
Im Zentrum dieser Geschichte steht Yoshimi Yamashita, eine wegweisende japanische FIFA-Elite-Schiedsrichterin. Ihr Headset, das in der Ausstellung gezeigt wird, steht für einen historischen Moment: Bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™ in Australien und Neuseeland erklärte Yamashita erstmals in der Geschichte des Turniers eine VAR-Entscheidung direkt im Stadion.
Dieser Schritt markierte einen Meilenstein in der Transparenz und Kommunikation von Schiedsrichterentscheidungen – und damit einen bedeutenden technologischen Fortschritt im Weltfussball.
Japans Verbindung zur Innovation im Fussball reicht reicht jedoch deutlich weiter zurück. Eine Sonderausgabe eines japanischen Magazins zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1986 mit Diego Armando Maradonas triumphaler Geschichte ist Teil der Ausstellung und steht exemplarisch für die Blütezeit des japanischen Sportjournalismus. In den 1980er-Jahren, als die Welt Maradonas Genie erlebte, gehörten japanische Medien zu den Vorreitern innovativer Sportberichterstattung und fingen Spannung und Emotionen aus einer Perspektive ein, die weltweit Resonanz fand.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Kameratechnologie japanischer Hersteller. Gezeigt werden unter anderem Kameras, die bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 2022 in Katar erstmals zum Einsatz kamen.
Diese Technik ermöglichte neue visuelle Perspektiven und fing nicht nur das Spielgeschehen, sondern auch die Emotionen auf den Rängen in bislang unerreichter Qualität ein. Sie prägte entscheidend das visuelle Erlebnis des Turniers und setzte neue Massstäbe in der internationalen Fussballübertragung.
Diese visuelle Innovation reicht über die Live-Übertragung hinaus bis in den Bereich der Fotografie – verkörpert durch die Kameras, mit denen Sportfotografen arbeiten, und die ebenfalls häufig von japanischen Unternehmen stammen. Seit Generationen dokumentieren diese Instrumente die grössten Momente des Fussballs – von unerwarteten Siegen bis hin zu schmerzhaften Niederlagen – und festigen Japans Rolle als stiller Architekt der Art und Weise, wie wir den Fussball erleben und in Erinnerung behalten.
Die Sonderausstellung „Innovation in Action: Football Technologies on and off the Pitch“ ist noch bis zum 31. März 2026 im FIFA Museum in Zürich zu sehen.
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